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2016

Kreisschützenfest 2016 in Wachbach


Unter dem Leitmotiv „Herzlich willkommen in der Schützenfamilie“ hatte das Kreischützenmeisteramt zum Kreisschützenfest des SK Mergentheim eingeladen, das im Domizil des Schützenvereins Wachbach über die Bühne ging. Nach dem Willen der Verantwortlichen um Kreisoberschützenmeister Robert Volkert, sollte es sich auch heuer jung, sportlich, unterhaltsam, gesellig und familiär präsentieren, offen nicht nur für die in Vereinen organisierten Schützen, sondern für die ganze Bevölkerung. Auch wenn der Kreisober in seinen Grußworten, frei nach dem Motto „es hätte gerne etwas mehr sein können“ bemängelte, dass nicht alle Vereine anwesend bzw. mit nur wenigen Schützen erschienen waren und man sich insgeheim mehr Besucher gewünscht hätte, kann man den Samstag im und um das Schützenhaus in Wachbach durchaus als Erfolg verbuchen. Ein herzliches dankeschön von Robert Volkert ging an den gastgebenden Schützenverein um ihren Vorsitzenden Wolfgang Stippinger, der sich als hervorragender Gastgeber erwies. Ganz besonders begrüßte er Ortsvorsteher Hermann Dehner, OB Udo Glatthaar und Bezirksoberschützenmeister Jürgen Richter. Aus aktuellem Anlass gedachten die Schützen mit einer Schweigeminute den Opfern des Amoklaufs in München, die einer verabscheungswürdigen Tat eines Einzelnen zum Opfer fielen. Das Kreisschützenfest, so Robert Volkert, soll auch dazu dienen, die vielen Facetten des Schützensport kennen zu lernen, man wolle diese olympische Sportart der Bevölkerung näher bringen und zeigen wie man bei den Schützen so tickt. Neue Ideen, Kreativität, Tradition und Altbewährtes gäben sich in den Vereinen im Wechsel die Hand, man denke nur an das Laser- oder 3D Schießen und den Sommerbiathlon.

 

BOSM Jürgen Richter überbrachte die Grüße des Bezirks Hohenlohe und stellte dabei fest, dass der SK Mergentheim noch einer der wenigen Kreise sei, der - denkt man an die Tradition – ein Kreisschützenfest feiert. In seine Grußworten gab Udo Glatthaar seiner Freude Ausdruck, dass der SK Mergentheim eine gesunde Gruppierung ist, die entgegen dem allgemeinen Trend ein Wachstum verzeichnet. Allgemeines Wachstum präge derzeit auch die Stadt Bad Mergentheim und ihre Teilorte gegen dem Trend im ländlichen Raum. Inzwischen könne man auf mit die meißten Arbeitsplätze im Kreis verweisen. Auch im Zuge der Heimattage möchte man der Bevölkerung aufzeigen, dass es sich hier gut arbeiten und gut leben lässt, dass man hier gut urlauben und gut gesunden kann. Die tragischen Ereignisse der letzten Tag und Wochen brächten die Schützenvereine wieder in die Situation - Chance und Gefahr zugleich. Die große Mehrheit der Bevölkerung sehe in den Schützenvereinen und den Sportschützen aber Gottlob das was sie in Wirtklichkeit sind, nämlich Vereine und Sportler die ausschließlich dem Schießsport fröhnen, die sehr sorgsam und mit großer Verantwortung mit ihren Sportgeräten umgehen. Er vertraue den Schützen, dass sie weiter mithelfen werden, damit der Schießsport weiterhin nur Sport sein kann und darf. Der OB sprach die Hoffnung aus, dass sich die Schützen im Kreis um ihren Kreisober Robert Volkert auch in Zukunft als lebendige und innovative Gemeinschaft das sportliche und gesellschaftliche Leben in der Region bereichern und mitgestalten. Dem schloss sich Ortsvorsteher Hermann Dehner gerne an. Seit vielen Jahren pflege man zwischen Schützenkreis und der Gemeinde ein überaus freundschaftliches Verhältnis, denke man nur an das nun seit 40 Jahren unterhalb des Schwimmbades stattfindende Zeltlager der Schützenjugend. Er freue sich mit, dass man dem Schützenverein Wachbach die Durchführung des diesjährigen Kreisschützenfestes übertragen habe.


So allmählich füllte sich im Laufe des Samstag das Schützenhaus mit Leben. Renner bei den Besuchern waren zweifellos das Bogen-, Licht-, Laserrschießen. Das die letztjährigen Starterzahlen nicht ganz erreicht wurden führte Sportleiter Armin Ulshöfer auf den Umstand zurück, dass nicht wenige Schützen zeitgleich bei anderen Veranstaltungen gebunden waren.

 

 

Höhepunkt des Festes war die Ermittlung und Proklamation der Kreiskönigsfamilie, wobei sich der SV Edelfingen als eindeutiger Gewinner erwies. Denn von den insgesamt 11 zu vergebenden ersten Plätzen gingen allein fünf nach Edelfingen, auch die Würde des Kreiskönigs, die sich Madaleine Freund sicherte, vor Vereinskamerad Armin Ulshöfer und Guido Schmitt (Hachtel). Drei erste Plätze gingen an die Gastgeber und je ein erster Platz nach Weikersheim, Bad Mergentheim und Niederstetten.

 

 

Für den gemütlichen Teil und zugleich krönenden Abschluss des Festes hatte man sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Denn der Pistolenschütze des SVW und zugleich einer der weltbesten Elvis Imitatoren zugleich, Olav Wischulke, entführte die beigeisterten Gäste im Sinne „Elvis is back“ in die musikalische Zeit des größten Sängers und Entertainers aller Zeiten, Elvis Presley

 


Ergebnisse der einzelnen Schießen, in Klammern die Teiler:


Kreiskönig Gewehr: Freund Madaleine, SV Edelfingen (62,9)
1.    Ritter: Ulshöfer Armin, SV Edelfingen (79,1)
2.    Ritter: Schmitt Guido, OMSG Hachtel (81,7)   


Kreiskönig Pistole: Ulshöfer Armin, SV Edelfingen (99,1)
1.    Ritter: Hergenröther Robert, DMSG Mergentheim (356,0)
2.    Ritter: Wiener Franz, SV Wachbach (373,1)


Kreiskönig Jugend: Schühl Simon, DMSG Mergentheim(278,6)
1.    Ritter: Münig Markus, DMSG Mergentheim(301,1)
2.    Ritter: Müller Jonas SV Edelfingen (319,2)


Kreiskönig Bogen: Wiener Franz, SV Wachbach, 15 mm Abweichung
1.    Ritter: Kriegel-Drost Brigitte, SV Edelfingen, 18 cm
2.    Ritter: Washof Klaus, SV Edelfingen, 21 mm


Wanderscheibe OSM: SGi Weikersheim mit SM Michael Heitbrock, OSM Frieder Bauer (188 Ringe)


Damenwanderscheibe: Augst Sabine, SAbt. Niederstetten (55,5 Teiler)


Kreiswanderpokal Luftgewehr: SV Edelfingen (169 Ringe) mit Ulshöfer Armin (48), Freund Madaleine (41), Spitznagel Peter (40), Müller Jonas (39)


Kreiswanderpokal Luftpistole: SV Wachbach (174 Ringe) Wiener Franz (46), Scheidel Florian (44), Wolpert Markus (42), Halbmann Daniel Oliver (42)


Kreiswanderpokal Bogen: SV Edelfingen (120 Ringe) mit Ulshöfer Wolfgang (43), Frank Walter  (40), Ulshöfer Armin (37)


Wanderpokal für den besten Teiler: Heuberger Bastian, SV Wachbach (16,5 Teiler)